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Mit HiMoNN steht eine flexible Kommunikationslösung zur Verfügung, mit der sich automatisch ohne weitere Infrastruktur ein mobiles, breitbandiges und sicheres Kommunikationsnetz am Einsatzort zwischen den Einsatzfahrzeugen aufbaut. Hierüber können unterschiedliche Endgeräte sowie Sensoren miteinander kommunizieren. Zusätzlich beinhaltet HiMoNN eine GPS-Funktionalität, mit der sich die aktuelle Position der HiMoNN-Geräte in einer Positionsdarstellung visualisieren lässt. Übergänge in andere Netzwerke bis hin zur Einsatzzentrale werden durch Mobilfunk, Satellitenverbindungen, Richtfunk oder terrestrische Netzwerke realisiert. Dies ermöglicht beispielsweise vom Einsatzort einen direkten Zugriff auf Datenbanken in der Einsatzzentrale.

HiMoNN basiert auf der Ad-hoc-Networking-Technologie und benötigt somit keine feste Netzinfrastruktur. Die Relaisfähigkeit der einzelnen Kommunikationsknoten erhöht die Reichweite von Informationen zwischen Sender und Empfänger und ermöglicht die Vernetzung eines Einsatzortes von mehreren Quadratkilometern. Somit lässt sich auch eine Netzverlängerung in Einsatzräume ohne Abdeckung durch eine bestehende Kommunikationsinfrastruktur erreichen. Dies kann zum Beispiel bei Einsätzen in Tunneln hilfreich sein, wenn durch einen Brand oder terroristischen Anschlag die bestehende Infrastruktur zerstört wurde. Eine Netzverlängerung ist oftmals auch zur Versorgung in Gebäuden erforderlich, welche durch Stahl und Beton Funknetze von außen abschirmen.

HiMoNN optimiert sich automatisch hinsichtlich der jeweiligen Funkbedingungen sowie einer sich dynamisch ändernden Position der Einsatzkräfte. Es ist einfach zu bedienen, bietet die Möglichkeit den Einsatzort schnell und breitbandig zu vernetzen und stellt somit eine sinnvolle Ergänzung zum schmalbandigen Analog- und Digitalfunk dar.