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VerteidigungIn den aktuellen Einsätzen der Bundeswehr werden geeignete Führungsmittel benötigt, um multi-/international (combined) und streitkräftegemeinsam (joint) operieren zu können. Das Einsatzspektrum reicht von einer schnellen Vernetzung von Feldlagern, der Anbindung von Checkpoints über die Kommunikation im Konvoi und der Versorgung der letzten Meile bis hin zur Übertragung von Führungsinformationen und der Anbindung von Begleitbooten an eine Fregatte.

Hochauflösende Lagebild-Darstellungen, Video-Streaming, Blue Force Tracking oder Datenbankabfragen sowie der Zugang zu Command and Control Systemen spielen darüber hinaus eine immer wichtigere Rolle bei der Führungsunterstützung. Solche Operationen erfordern ein robustes, breitbandiges und netzwerkfähiges Führungsmittel.


Mit HiMoNN steht eine flexible Kommunikationslösung zur Verfügung, mit der sich automatisch ohne weitere Infrastruktur ein mobiles, breitbandiges und sicheres Kommunikationsnetz am Einsatzort zwischen den Einsatzfahrzeugen aufbaut. Hierüber können unterschiedliche Endgeräte sowie Sensoren miteinander in Echtzeit kommunizieren. Zusätzlich beinhaltet HiMoNN eine GPS-Funktionalität, mit der sich die aktuelle Position der HiMoNN-Geräte in einer Positionsdarstellung visualisieren lässt. Übergänge in andere Netzwerke bis hin zum Einsatzführungskommando werden durch Mobilfunk, Satellitenverbindungen, Richtfunk oder terrestrische Netzwerke realisiert. Dies ermöglicht beispielsweise vom Einsatzort einen direkten Zugriff auf Datenbanken im Einsatzführungskommando sowie die Einbindung von Experten im Bereich Telemedizin.

HiMoNN basiert auf der Ad-hoc-Networking-Technologie und benötigt somit keine feste Netzinfrastruktur. Die Relaisfähigkeit der einzelnen Kommunikationsknoten erhöht die Reichweite von Informationen zwischen Sender und Empfänger und ermöglicht die Vernetzung eines Einsatzortes von mehreren Quadratkilometern. Somit lässt sich auch eine Netzverlängerung in Einsatzräume ohne Abdeckung durch eine bestehende Kommunikationsinfrastruktur erreichen, was gerade bei Auslandseinsätzen häufig erforderlich ist.


HiMoNN optimiert sich automatisch hinsichtlich der jeweiligen Funkbedingungen sowie einer sich dynamisch ändernden Position der Einsatzkräfte. Es ist einfach zu bedienen, bietet die Möglichkeit den Einsatzort schnell und breitbandig zu vernetzen und stellt somit eine sinnvolle Ergänzung zu schmalbandigen VHF-Systemen dar.

Ein Großteil der während eines Einsatzes ausgetauschten Informationen ist naturgemäß als sensitiv einzustufen. Die korrekte, unverfälschte Übertragung, sowie der Schutz vor dem Zugriff nicht autorisierter Dritter ist somit eine wesentliche Voraussetzung. Durch den Einsatz starker, vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfohlener Sicherheitstechnologien ist die Vertraulichkeit und Integrität der über HiMoNN ausgetauschten Informationen stets gewährleistet. Die automatische und benutzerfreundliche Konfiguration von HiMoNN sowie die robuste Auslegung sämtlicher Komponenten sind die Grundlage für die Zuverlässigkeit des Systems.

HiMoNN-Systeme verwenden standardisierte Technologien und Schnittstellen. Dies ermöglicht die einfache Verwendung zahlreicher bestehender Endgeräte und Anwendungen und stellt die Anpassung an zukünftige Entwicklungen sicher.  Nutzungsentgelte und Kosten, wie sie bei der Verwendung von Mobilfunk oder der Anmietung von Datenleitungen entstehen, fallen für den Betrieb von HiMoNN nicht an.